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Menschen jeden Alters stehen im Raum

familyNET in der Presse

12.11.2013, Stuttgart - Pressemitteilung
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, die Arbeitgeber Baden-Württemberg und der Landesfamilienrat Baden-Württemberg zeichnen familienbewusste Unternehmen aus

Acht Unternehmen erhalten erstmals das Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht  auf der Agenda vieler Unternehmen in Baden-Württemberg. Im Rahmen des landesweiten Projekts familyNET werden sie dabei durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg sowie durch den Landesfamilienrat Baden-Württemberg unterstützt. 

Am Dienstag wurden erstmals acht Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Sozialwirtschaft mit dem Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ für eine systematische familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Bewertet wurden dabei die Aktivitäten der Unternehmen in den zehn Handlungsfeldern Führungskompetenz und Personalentwicklung, Arbeitsort, -zeit und -organisation, Kommunikation, geldwerte Leistungen, Service für Familien, Gesundheit sowie bürgerschaftliches Engagement. Das Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ richtet sich insbesondere an kleinere und mittlere Unternehmen sowie Organisationen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft. 

Die Prädikatsverleihung ist eingebettet in die diesjährige dritte Aktionswoche der Wirtschaftsministerkonferenz „Wirtschaft + Familie = Wachstum“.

In den meisten Bundesländern finden in diesem Jahr vom 11. bis 17. November zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie statt. 

„Durch die länderübergreifende Aktion soll ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass gerade die Wirtschaftsressorts die familienbewusste Personalpolitik als Voraussetzung für den Erhalt und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und des Wirtschaftsstandorts Deutschland und seiner Regionen ansehen", betonte Rolf Schumacher, Ministerialdirektor im Finanz- und Wirtschaftsministerium. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer mehr zum zentralen Standortfaktor. Gemeinsam mit der Wirtschaft wollen wir die Innovationskraft und Familienfreundlichkeit Baden-Württembergs stärken", so Schumacher.

Stellvertretend für die Arbeitgeberverbände wies Stefan Küpper auf die wachsende Bedeutung einer familienbewussten Personalpolitik für die Fachkräftesicherung hin: „Die Prädikatsträger haben erkannt, dass nachhaltige Konzepte  und in der Organisation fest verankerte Strukturen zum Erfolg führen. Betriebe steigern mit flexiblen und bedarfsgerechten Angeboten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihre Attraktivität als Arbeitgeber im Wettbewerb um Fachkräfte“, sagte der Geschäftsführer für Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg.  

Kirchenrat Jürgen Rollin, Vorsitzender Landesfamilienrat Baden-Württemberg freute sich, „dass das Prädikat auch den Unternehmen  im Non-Profit-Bereich verliehen werden kann. Denn gerade in der Sozialwirtschaft, in den Dienstleistungsunternehmen, sind mehrheitlich Frauen beschäftigt, und es sind ja nach wie vor die Frauen, die das Vereinbarkeitsproblem auf sich lasten haben.“

Die Prädikatsträger

  • Convensis Group Stuttgart
  • VAUDE Sport GmbH & Co. KG Tettnang
  • Arnulf Betzold GmbH Ellwangen
  • AIDA Development GmbH Schwäbisch-Hall
  • M & M Software GmbH St. Georgen
  • Pro Familia, Beratungsstelle Stuttgart, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband
  • Stiftung TRAGWERK Kirchheim/T., Mitglied im Diakonischen Werk Württemberg 
  • Diakoniewerk Karlshöhe Ludwigsburg

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